"Zur Freundschaft" auch bei facebook
Freimaurerloge in den Sozialen Netzwerken

Ein verschwiegene Bruderschaft auch in den Sozialen Netzwerken im Internet?

Auch wenn wir uns als verschwiegen über unsere Rituale und über das, was wir einander im Vertrauen erzählen, betrachten:

Auf facebook können Sie uns und den Aktivitäten der Loge folgen.

Facebook Zur Freundschaft

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Tag des offenen Denkmals
Das Logenhaus öffnet seine Pforten.

Auch in diesem Jahr öffnet die Johannisloge Zur Freundschaft im Rahmen des Tags des offenen Denkmales am 13. September 2015 die Pforten ihres Logenhauses in der Murhardstraße 6.

Um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr finden Vorträge zu dem Baudenkmal statt und im Gespräch mit den anwesenden Brüdern können interessierte Besucher auch Näheres zum Handwerk der Freimaurerei erfahren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig - Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Sommerzeit ist Urlaubszeit

Wir wünschen allen Brüdern und Interessierten eine schöne Sommerzeit.
Unsere Logenarbeit nehmen wir wieder ab dem September auf.

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Wir gratulieren unseren Nordhäuser Brüdern zum 225. Stiftungsfest

Das Stiftungsfest nimmt eine besondere Stellung unter den Logenarbeiten eines jeden Jahres ein.
Wir gratulieren unseren Brüdern der Nordhäuser Johannisloge "Zur gekrönten Unschuld" herzlich zu ihrem 225. Stiftungsfest.

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Was unterscheidet Freimaurer-Logen von anderen Vereinigungen?

Freimauer arbeiten an ihrer Persönlichkeit, an der ständigen Weiterentwicklung und an ihrer eigenen Vervollkommnung. Sie wissen allerdings um die Unerreichbarkeit dieses Lebensziels. Die Tempelarbeit dient dem Bemühen, sich immer wieder der eigenen Arbeits- und Entwicklungsfelder bewusst zu werden und sich im vertraulichen Gespräch mit den Logenbrüdern Kraft und Rat zu holen.

Mit anderen Worten: Freimaurer-Sein ist kein Ist-Zustand, sondern ein permanenter Entwicklungsprozess. Nichts Statisches, sondern voller spannender Dynamik.

Um uns persönlich kennen zu lernen, freuen wir uns auf Ihren Besuch auf einem unserer nächsten Gästeabende.

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Ein frohes und erfolgreiches neues Jahr 2015!

Liebe Besucher unserer Website - Die Johannisloge "Zur Freundschaft" wünscht Ihnen allen eine frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!
Wir freuen uns darauf in diesem Jahr bei einem unserer Gästeabende Ihre Bekanntschaft zu machen.

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Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Die Johannisloge "Zur Freundschaft" wünscht Ihnen allen ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest, eine erholsame Zeit zwischen den Jahren und einen guten und erfolgreichen Jahresanfang des Jahres 2015!

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Eine ruhige und besinnliche Adventszeit!

Die Johannisloge zur Freundschaft wünscht Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit. Bleiben Sie uns gewogen, wir freuen uns auf Ihren Besuch auf einem unserer nächsten Gästeabende.

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Tag der offenen Tür von 11- 16 Uhr im Rahmen von Kassel 1100

Ideale der Aufklärung
Seit mehr als 230 Jahren arbeiten in Kassel Freimaurer an der Verwirklichung ihrer Ideale von Freiheit, Toleranz und Humanität. Sie üben einzeln und miteinander die Tugenden wie Verschwiegenheit, Vorsichtigkeit, Mässigkeit und Barmherzigkeit.
Die Mitglieder des Bundes der Freimaurer haben sich damit den Idealen der Aufklärung verpflichtet, darunter auch der Tugend der Verschwiegenheit. Das hat die Freimaurerei immer wieder zur Zielscheibe für Verschwörungstheorien gemacht. Nun hat diese scheinbar überholte Tradition angesichts des NSA-Überwachung wieder neue Aktualität erlangt.
Wer herausfinden möchte, was die Werte der Freimaurerei heute bedeuten, der hat am Sonntag, den 3. November von 11:00 bis 16:00 Uhr dazu Gelegenheit. Dann lädt die Kasseler Johannis-Freimaurerloge „Zur Freundschaft“, die seit 1893 in Kassel arbeitet, zu einen Tag der offenen Tür im Rahmen der kassel1100-Veranstaltungen im Stadtteil Vorderer Westen in ihr Logenhaus Murhardstr. 6 ein.
Neben Führungen im Freimaurertempel wird es im Gesellschaftsraum um 11:00, um 13:00 und um 15:00 Uhr einen Vortrag im Logenhaus über das Logenhaus und die Geschichte der Loge einschließlich der Verbotszeit ab 1935 bis 1948 geben. Daraus ergibt sich, wie in Kassel der Impuls der modernen spekulativen Maurerei nach der Gründung der ersten Großloge 1717 in London aufgenommen worden ist.
Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist nur für Gruppen über zehn Personen erforderlich (sekretaer@zurfreundschaft.de).

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Misericordia – Die Tugend der Barmherzigkeit

Schlägt man den Brockhaus auf, dann findet man unter Barmherzigkeit: „Der dem Gefühlsantrieb des Mitleids aufnehmende Ausdruck der christlichen Nächstenliebe.“


Was für ein klinisch fast steriler Ausdruck für eine sehr emotionale selbstlose Handlung! Die umgangssprachliche Formel „Mitleid und Barmherzigkeit” deutet an, dass hier Unterschiedliches vorliegt, dass es also bei der „Barmherzigkeit” weniger um ein Mit-Fühlen als um eine dessen nicht bedürftige Großherzigkeit geht. Sie gilt als eine der Haupttugenden und wichtigsten Pflichten der monotheistischen Religionen Judentum, Christentum, Islam, Bahai sowie anderer Religionen wie Buddhismus und Hinduismus.


Ziehen wir die Bibel zu Rate, dann spielt Barmherzigkeit bei Matthäus eine nicht unerhebliche Rolle. Barmherzigkeit gründet auf die von Jesus für das Reich Gottes erhobene Forderung nach Matthäus 25, 35-36:


Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gereicht; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich gekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich habe im Gefängnis gelegen, und ihr seid zu mir gekommen.


Diese Liste ist in die Theologiegeschichte eingegangen als die „Werke der Barmherzigkeit“. Ein siebtes Werk, die Toten zu bestatten, wurde von dem Kirchenvater Lactantius (+ ca. 320 n. Chr.) mit Bezug auf das apokryphe Buch Tobit (Tob 1,17-20) hinzugefügt und hat sich in der Folge als Bestandteil der sieben Werke der Barmherzigkeit etabliert. Die Liste umfasst also folgende Verhaltensweisen:



  • Hungrige speisen
  • Durstige tränken
  • Fremde beherbergen
  • Nackte bekleiden
  • Kranke besuchen
  • Gefangene befreien
  • Tote begraben


In der Geschichte der Menschheit hat es immer wieder herausragende Beispiele für Barmherzigkeit gegeben. Denken wir beispielsweise an St. Martin, dessen Festtag wir unlängst begangen haben. Ein mittelloser Ritter der nichts außer seinem Pferd und seinen Mantel hat, trifft auf einen Bettler und gibt ihm die Hälfte seines Mantels ab, um ihm vom Erfrierungstod zu retten.


Wer in den letzten Tagen Zeitung gelesen hat oder bei Facebook unterwegs war, hat gelesen, was Barmherzigkeit in unserer Zeit sein kann: Ein New Yorker Polizist schenkt einem Obdachlosen ein Paar Socken und Schuhe. Jennifer Foster aus Florence, Arizona, die mit ihrem Mann auf dem Times Square unterwegs war, hat ein Bild davon gemacht und online gestellt.


Aber ist das Barmherzigkeit, wenn wir je nach finanziellen Möglichkeiten einen Geldbetrag SPENDEN? Oder sind "Gaben der Liebe", unabhängig vom Bestimmungszweck, somit eine Handlung, die dem Verständnis der Barmherzigkeit symbolhaft nahe kommt? Andererseits ersetzt symbolhaftes Handeln nicht das barmherzige Gegenüber zum konkreten Menschen!


Barmherzigkeit ist kein Exklusivrecht des Christentums, sondern alle monotheistischen Religionen und auch weitere Glaubensrichtungen fordern Barmherzigkeit als Zeichen der Mitglieder ihrer Glaubensgemeinschaft ein, weil sie die Eigenschaft der Gottheit im Alltag der Gläubigen widerspiegelt. Wir können uns in unserer zivilisierten Welt unseres Landes glücklich schätzen, dass diese Tugenden der Barmherzigkeit, nämlich


  • den Dürstenden zu Trinken geben und
  • den (vielleicht zu Unrecht) im Gefängnis Sitzenden zu besuchen bzw. zu befreien

bei uns bedeutungslos geworden sind, weil sie als selbstverständlich gelten.

Dennoch täte unserer schnelllebigen Gesellschaft mehr konkrete und Menschen verbindende Barmherzigkeit gut.


Entwurf: Dr. Dr. Christian Römer

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Taciturnitas – Über die Tugend der Verschwiegenheit

Geheimniskrämer, Verschwörer – dies ist die latente Unterstellung an Freimaurer, wenn sie sich in der Tugend der Verschwiegenheit üben. Wer nicht alles sagt, was er denkt, wer sich vorsichtig äußert und nicht anderen seine Meinung – gefragt oder gar ungefragt – aufdrängt, macht sich verdächtig. Dabei wird häufig nicht abgewogen, sondern binär gedacht: Wer nicht alles ausbreitet (und dies noch als Transparenz verkauft), hat etwas zu verbergen. Gleichzeitig stellen wir aber fest, dass das Herz auf der Zunge (oder heutzutage: in den Fingern) zu tragen nicht mehr tilgbare Spuren hinterlässt, nämlich dann, wenn man dazu das Internet nutzt.
Die Trennung zwischen öffentlichen und privaten bzw. geheimen (Frühere Nebenbedeutung des Wortes „geheim“, welches auch so viel wie „vertraut“ bedeuten konnte) Informationen ist hier diszipliniert anzuwenden. Nicht jede Information ist für jeden, also für die Öffentlichkeit, bestimmt und Privatsphäre sollte als Grundrecht eines jeden Menschen verstanden werden. Wenn man aber diesen Weg einschlägt, dann kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass ein wohl abgewogenes Wort die eigene Integrität oder die der Freunde, der Vertrauten, erhält und man wird auch zu dem einen oder anderen Thema schweigen.
Adolph Freiherr von Knigge schreibt dazu 1788 in seinem Werk Über den Umgang mit Menschen: „Eine der wichtigsten Tugenden im gesellschaftlichen Leben und die wirklich täglich seltener wird, ist die Verschwiegenheit. Man ist heutzutage so äußerst trügerisch in Versprechungen, ja in Beteuerungen und Schwüren, dass man ohne Scheu ein unter dem Siegel des Stillschweigens uns anvertrautes Geheimnis gewissenloserweise ausbreitet. Andre Menschen, die weniger pflichtvergessen, aber höchst leichtsinnig sind, können ihrer Redseligkeit keinen Zaum anlegen. Sie vergessen, dass man sie gebeten hat zu schweigen, und so erzählen sie, aus unverzeihlicher Unvorsichtigkeit, die wichtigsten Geheimnisse ihrer Freunde an öffentlichen Wirtstafeln.“
Kaum zu glauben, dass diese Worte ihren Ursprung vor über 200 Jahren haben, sie sind heute aktueller denn ja. Für uns Freimaurer ist diese Erkenntnis auf jeden Fall Verpflichtung, die ein Teil unserer Arbeit „am rauen Stein“ (Freimaurer-Begriff für den ständigen Versuch sich persönlich, d.h. charakterlich weiter zu entwickeln) darstellt.
Sollten Sie mehr über unsere Art der Selbstverpflichtung erfahren wollen, laden wir Sie gerne zu einem unserer Gästeabende ein.

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